Behinderung durch "Monstertitten"?

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20.05.15, 20:01:54

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Zitat:
SPIEGEL ONLINE: Welche Einschränkungen gibt es noch?

Trost: Als Kind bin ich gerne gejoggt, das ging nicht mehr, als mein Busen gewachsen ist. Seitdem mache ich kaum noch Sport, und ich verpasse den Bus aus Prinzip. Ich müsste meine Brüste sonst beim Rennen mit beiden Händen festhalten.

SPIEGEL ONLINE: Eigentlich können es Mädchen in der Pubertät ja kaum erwarten, einen Busen zu kriegen, wie war das bei Ihnen?

Trost: Ich hatte eine Zahnspange, eine Brille und Einlagen für die Schuhe. Mit zehn Jahren hat mir der Kinderarzt dann auch noch einen BH verordnet. Der Busen wuchs so schnell, er musste gestützt werden. Ich brauchte jeden Morgen eine Dreiviertelstunde, um das Teil anzuziehen, weil ich mich immer verheddert habe. Das reinste Folterinstrument.

SPIEGEL ONLINE: Wann haben Sie zum ersten Mal gemerkt, dass Ihre Brüste besonders sind?

Trost: Ich war elf und stand mit einem Alf-T-Shirt, das meine Mutter mir geschenkt hatte, an der Bushaltestelle. Leider war es durchsichtig. Ein Typ hörte gar nicht mehr auf zu glotzen. Ich konnte seinen Blick noch nicht einordnen. Ich dachte, der Mann sei ein Zombie, so wie in den Filmen, die mein großer Bruder schaute.

SPIEGEL ONLINE: Später wurden Sie Punk. Wie machten sich die Brüste beim Pogen?

Trost: Das war unkontrollierte kinetische Schwungmasse. Man will sich beim Tanzen ja vergessen, allerdings wurden die Leute erst recht auf mich aufmerksam. Aber nicht, weil ich so krass war, sondern weil meine Brüste so krass waren. Aus Pogo wurde Gogo.

Quelle
06.06.16, 16:36:52

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Weitergedacht:

Rollstuhlfahrerinnen haben das Problem so nicht.
 
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